Beim Befall durch Taubenzecken (Argas reflexus) sollte zuerst die Ausbreitung innerhalb der Gebäudes möglichst genau lokalisiert werden.Dieser Schädling kann bis zu 10 Jahre ohne Nahrung auskommen und versteckt sich gern in Mauerritzrn oder Trockenrissen des Dachgebälks wo sich die Wirte der Taubenzecke die Tauben aufhalten.Deshalb sollten besonders die Fehlböden mit Isolationsmatereal, aber auch die darunter liegenden Räume untersucht werden.
Nach dem Infektionsschutzgesetz ist bisher nur eine Kombination verschiedener, vor allem sehr aufwendige chemische Bekämpfungsmethoden geprüft und anerkannt worden.
In letzter Zeit wurden jedoch besonders in den neuen Bundesländern Heißluftbehandlungen zur Bekämpfung durchgeführt. Dazu wird der befallene und Umgebung für bestimmte Zeit mit hoher Temperatur ausgeblasen.Da die Hitze in alle Ritzen und Öffnungen eindringen kann, können damit große Bereiche relativ einfach erfolgreich entseucht werden.Da diese Methode keinen vorbeugenden Schutz bietet sollte danach unbedingt eine erneute Besiedlung durch Tauben verhindert werden.
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